25 unschlagbare Gründe für die Selbstständigkeit

25 unschlagbare Gründe für die Selbstständigkeit!

Als ich mich vor drei Jahren selbstständig gemacht habe, habe ich lange über die Vor- und Nachteile einer Selbstständigkeit gegrübelt. Auf der einen Seite waren da die Sorgen zur Unsicherheit, Geldmangel, Auftragsflaute. Warum ich mich trotzdem selbstständig gemacht habe? Weil mich diese 25 Gründe überzeugt haben endlich anzufangen…

1. Freiere Zeiteinteilung? Du bist dabei!

Natürlich gibt es in einer Selbstständigkeit feste Termine. Seien es Meetings, Deadlines für Aufträge, oder Öffnungszeiten. Dennoch: Du kannst deine Zeiteinteilung mitbestimmen und bist nicht in starre Dienstpläne eingebunden. Viele Selbstständige sagen auch, dass jeder Arbeitstag anders ist und es so nicht langweilig wird. Ich kann da nur zustimmen!

2. du arbeitest an deinem eigenen Traum

Und nicht an dem Traum eines Anderen. Es klingt banal und ist dennoch so unglaublich wichtig für die eigene Einstellung. Arbeit ist in einer Selbstständigkeit in der Regel kein notwendiges Übel, sondern eine Bereicherung. Du arbeitest an deinem eigenen Traum, deinen eigenen Vorstellungen, deinen eigenen Prioritäten. Und das jeden Tag.

3. du bist deine eigene Chefin

Und das ist mal verdammt genial! Du hast zwar Auftraggeber, die auch ihre Vorstellungen haben, aber du bist die Chefin! Du entscheidest, wie dein Arbeitstag aussehen soll, was Priorität hat und wie du dich organisierst. Es schreibt dir keiner vor, dass Buchhaltungsunterlagen in einen roten Ordner gehören, oder dass zwischen 12 und 13 Uhr Mittagspause gemacht werden muss.

4. Selbstständigkeit bedeutet Abwechslung

Und das jeden Tag! Du musst bzw. darfst dich um so viele Bereiche deines Unternehmens kümmern, so dass du nie auf der Stelle tappst und jeder Tag anders wird. Die Abwechslung verbunden mit deiner Freiheit, macht deine Selbstständigkeit zu einer einzigartigen Erfahrung und zu einer Bereicherung deines Lebens, die ich auf keinen Fall missen möchte und jeder Gründerin und Selbstständigen von Herzen wünsche und gönne.

5. Du wirst In Rekordzeit zum Brain

In einer Selbstständigkeit lernst du viel schneller und viel mehr, als du dir vorstellen kannst. Du häufst in Rekordzeit unglaublich viel neues Wissen an. Du wirst mit neuen Aufgaben konfrontiert, bist gezwungen, über den Tellerrand hinauszuschauen, musst dich mit den vielfältigsten Aufgaben beschäftigen und wächst buchstäblich über dich hinaus. Der regelmäßige Sprung ins kalte Wasser ist inklusive!

6. Du bleibst nie stehen

Dadurch, dass du ständig gezwungen wirst, über den Tellerrand hinauszuschauen und dich weiterzubilden, wird es wohl niemals vorkommen, dass du mit deiner Entwicklung und deinem Wissen auf der Stelle stehen bleibst. Neue Herausforderungen lassen dich wachsen und du wächst an deinen Herausforderungen.

7. Du bekommst den Blick für’s große Ganze

Buchführung? Terminvereinbarungen? Kostenkalkulation? Marketing? Für all das bist du (sofern du es möchtest) selbst verantwortlich. Du bist für alle Bereiche, die dein kleines Unternehmen betreffen die Chefin. Ein großer Vorteil: Du hast den Blick für’s große Ganze und merkst ganz schnell, wenn ein Rädchen nicht mehr ins andere greift.

8. Du hast ein höheres Einkommen

In vielen Berufen gibt es Tariflöhne und nur ein begrenztes Maß an Gehaltserhöhungen. Und die bekommt man oftmals erst nach x Jahren Berufserfahrung und zähen Verhandlungen. Als Selbstständige gibt es zwar auch Marktwerte, an denen du dich orientieren musst oder solltest, aber du hast die Möglichkeit, aktiv an deinem Honorar zu schrauben.

9. Du machst etwas, auf das du stolz sein kannst

Denn all das, was dein Business ist, hast du aufgebaut – und meistens ganz alleine. In welcher Festanstellung gibt’s das schon?

10. Du musst nicht immer selbst und ständig

Jeder kennt das: Es gibt eine Aufgabe, die man einfach hasst und absolut nicht machen will. Wer zwingt dich als Chefin nun? Richtig! Niemand. Ungeliebte Aufgaben – oder wenn du auch mal zu viele Aufträge hast – kannst du outsourcen. Eine andere Freiberuflerin freut sich bestimmt 😉

11. Zeit für ein Hobby? Aber klar!

Als ich noch Angestellte war, empfand ich es als Einengung, mich nicht mit voller Leidenschaft in ein Hobby vertiefen zu können. Da – zumindest in meinem Fall – auch als eigene Chefin nicht jede Art von Hobby ernsthaft zu betreiben ist, habe ich mich vor einigen Monaten für ein orts- und zeitunabhängiges Hobby entschieden, das ich mit voller Leidenschaft betreibe: Bloggen. Heute wurde dieses Hobby sogar zu einem Nebenjob.

12. Du erschaffst etwas, das nach deinen Vorstellungen ist

Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich selbst verwirklichen zu können. Und genau diese Möglichkeit bietet dir eine Selbstständigkeit.

13. Du kannst allen zeigen, was du drauf hast

In eienr Festanstellung ist man in der Regel für einen Teilbereich zuständig – und das für viele Jahre. Aber was ist, wenn du eigentlich noch viel mehr drauf hast? Das wird oftmals übersehen, oder du hast nicht die Chance, dein Können zu zeigen. In einer Selbstständigkeit musst du in der Regel viele Bereiche abdecken. Du kannst dich also mit all deinem Können zeigen.

14. Du lernst von den Erfahrungen anderer

Je nachdem, mit was du selbstständig bist, arbeitest du öfter mit anderen Freelancern zusammen. Und das solltest du als Chance nutzen! Denn da kannst du dir Tricks abschauen, Erfahrungen austauschen und dazulernen.

Das geht bei dir nicht? Dann kannst du hier auf Frau Chefin Portraits von tollen Unternehmerinnen lesen, die ihre Erfahrungen geteilt haben.

15. Du kannst deine Grenzen austesten

Man kann vieles selbst machen, aber nicht alles. Du wirst merken, dass du im Laufe deiner Selbstständigkeit immer wieder an Grenzen stoßen wirst und auch immer wieder deine eigenen Grenzen überwinden musst. Dein Unternehmen ist dein persönliches Bootcamp!

16. Sei Kreativ, experimentiere, entdecke dich neu!

Das ist etwas Wunderbares! Mache das, was dein Bauchgefühl dir sagt, probiere aus, was in deinem Fall funktioniert und was nicht. Sei kreativ mit deinem Business.

17. Du bist Vorbild für andere Frauen

„Mensch, die ist so erfolgreich!“. Gib’s zu, das hast du auch schon über andere Unternehmerinnen gedacht. Warum solltest du nicht auch Vorbild für andere Frauen sein?

Eine Möglichkeit, das offen zu zeigen, ist, dich auf Frau Chefin in Form eines Portraits zu präsentieren.

18. werde als Expertin wahrgenommen

Du willst als Expertin wahgenommen werden? Das geht! Wenn du dich selbstständig machst, spezialisierst du dich in der Regel auf eine Sache, wie z.B. Facebook-Marketing. Wenn du dich zeigst, für dich wirbst, regelmäßig Tipps gibst und beweist, dass du dich mit deinem Bereich sehr gut auskennst, dann wirst du nach und nach als Expertin wahrgenommen.

19. Du wirst disziplinierter

Glaubst du mir nicht? Das kannst du ruhig, denn wenn du wirklich ein erfolgreiches Business aufbauen willst, geht das nicht, ohne Disziplin. Das Schöne ist, wenn du für dein Unternehmen und deine Idee brennst, dann hast du solch einen Spaß daran, dass du dich automatisch hinsetzt und mit deinem großen Ziel vor den Augen auch die Dinge machst, die dir nicht so viel vergnügen bereiten.

20. Du setzt dir neue Ziele – und zwar große

Gerade zu Beginn träumst du, wie dein Business werden soll. Du denkst groß und das ist auch genau richtig so. behalte das unbedingt bei!

21. Du bist unabhängiger

Natürlich hat man Deadlines und ist von Auftraggebern in einer gewissen Weise abhängig. Aber insgesamt bist du als eigene Chefin deutlich unabhängiger als in einer Festanstellung.

22. Du hörst auf dein Herz

Und das ist eine der wichtigsten Dinge! Als Selbstständige machst du das, wofür dein Herz schlägt und das ist absolut unbezahlbar.

23. Du kannst Jobs für andere schaffen

Das ist eine Sache, an die man selten denkt. Aber wenn dein Business gewachsen ist, geht es irgendwann einfach nicht mehr, alles selbst zu machen. Ich habe zum Beispiel meinen Steuerkram sofort abgegeben. Die gewonnene Zeit habe ich dafür für Dinge verwendet, die ich besser kann.

Mein Tipp: Halte dich nicht zu lange mit Dingen auf, die du nicht magst und nicht richtig kannst. Dafür gibt es Expertinnen, die dich gerne unterstützen.

24. Du hast Zeit für die Familie

Oder anders ausgedrückt: Du kannst deine Zeit freier bestimmen. Wenn es feste Arbeitszeiten gibt, dann hast du diese für dich und deine Familie festgelegt, so wie es für euch passt.

25. Du machst dann einfach mal Urlaub!

Natürlich kannst du nicht immer dann in Urlaub gehen, wenn dir der Schnabel danach steht. Dafür ist eine Selbstständigkeit zu sehr an Aufträge gebunden. Aber: Du kannst drei Tage oder auch zwei Wochen wegfahren und musst niemandem Rechenschaft darüber ablegen, warum du Urlaub machst. Du musst dich mit keinem Kollegen abstimmen und kannst freier über die Dauer bestimmen.

Welche Gründe für die Selbstständigkeit waren für dich ausschlaggebend?

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Frau Chefin
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Frau Chefin

Ich bin Rosenkohlaussortiererin, Teilzeit-Dickkopf und Vollzeit-Freiberuflerin. Sport-Fan, Handy-Vernachlässigerin und Möchtegern-Hausinhaberin. Von süßen Katzenbabys und Wurst halte ich nicht viel, dafür umso mehr von digitalen Medien und Tonpulten.
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3 Gedanken zu „25 unschlagbare Gründe für die Selbstständigkeit!

  1. Rebecca sagt:

    Liebe Isabelle,

    ich habe gerade den Schritt gewagt, von einer nebenberuflichen Selbstständigkeit (mit festem Teilzeitjob) in eine hauptberufliche Selbstständigkeit zu wechseln. Bereits im ersten Monat habe ich dadurch ein höheres Einkommen erzielt und – das Wichtigste für mich – ich bin für meine Kinder greifbar. Das Gefühl, ausgebremst zu werden und mein Potenzial nicht entfalten zu können, hat mich an der Anstellung immer am meisten gestört. Als „eierlegende Wollmilchsau“ fühle ich mich in meiner Selbstständigkeit wesentlich wohler!

    Der Schritt hat Überwindung gekostet – aber er war letzlich absolut richtig… 🙂

    Viele Grüße aus Hamburg
    Rebecca

  2. sara von sgkunst sagt:

    Hey Isabelle 🙂

    Eine sehr schöne Liste aller Dinge, die das Selbstständigen-Leben so attraktiv machen. Gibt es eigentlich noch eine Liste dagegen? Das wäre ja auch mal noch interessant, was du hasst aber dennoch gerne hinnimmst 😉

    Ich bin nur nebenberuflich selbstständig und zwar als bildende Künstlerin – den Begriff hat mir das Finanzamt nach meiner Beschreibung zugeteilt.

    Ich habe mich damals für ein Kleinunternehmen eintragen lassen, weil ich Anfragen für Zeichnungen, Gemälde, Plakate etc. bekam und ablehnen musste, weil ich mich nach deutschem Gesetzt damit strafbar gemacht hätte, mich bezahlen zu lassen. Vor Allem, als ich dann die Chance zu einer Ausstellung bekam und mich öffentlich als Künstlerin präsentierte, musste die Registrierung beim Finanzamt her. Vorher blieb das alles unter Freunden.

    Ich finde jedoch, dass es einfacher ist jemandem eine Negativ-Liste zu schreiben. Nach dem Motto: Klar, ist die Selbstständigkeit cool, aber überlege dir gut, ob du dies und das wirklich möchtest… Denn nicht jeder Bereich ist gleich gut gefragt und bringt dann auch wirklich monatlich genügend Geld ein, um die Miete, Einkäufe und einmal Kino im Monat bezahlen zu können.

    Ich glaube all die Punkte die du beschreibst, treffen zu, wenn man eine Nische findet, die gebraucht wird und auf die die Leute warten. Dann reicht minimaler Einsatz, um Aufträge zu bekommen. Und dann kann man sich auch den spontanen Urlaub und das Ausschlagen von Aufträgen leisten, denn es gibt genug Ersatz..

    Aber es gibt auch Branchen, bei denen muss man ständig präsent sein, damit man in den Köpfen der Leute bleibt. Die Aufträge sind langfristiger und überschneiden sich mit anderen, wodurch eine Urlaubsplanung fast unmöglich wird – ich kenne viele Selbstständige, die seit Jahren keinen richtigen Urlaub hatten.

    ich selbst würde mich nur dann vollzeit-selbstständig machen, wenn ich finanziell nicht darauf angewiesen bin, dass es jeden Monat Geld regnen muss 😉 Ich arbeite gerne und viel, aber es würde mich psychisch stark belasten, wenn meine Tätigkeit keinen Anklang findet und ich ständig auf jeden Cent achten müsse.

    Liebe Grüße > sara

    • Frau Chefin sagt:

      Hallo Sara,

      es gibt bisher (noch) keine Negativliste. Ich schreibe grundsätzlich lieber über positive Dinge 😉 Ich habe allerdings in „Willst du wirklich selbstständig sein?“ auf bestimmte Dinge hingewiesen, die einen negativen Touch haben. Das geht zumindest in die Richtung.

      Was den Urlaub betrifft: Einen „richtigen Urlaub“, also eine Abwesenheit von mehr als vier Tagen, habe ich auch schon ewig nicht mehr gemacht. Ich hätte zwar die Möglichkeit gehabt, aber ich wollte nicht. Viele Selbstständige nehmen sich diese Freiheit auch gerne selbst, weil sie denken, sie müssten ständig präsent sein. Die Wahrheit ist, dass man nicht ständig präsent sein muss, um in den Köpfen zu bleiben. Man muss das, was man macht, sehr gut machen, dann erinnern sich auch die Menschen an einen – auch gerne Monate später – das ist zumindest meine Erfahrung 🙂

      Übrigens: Ich musste ziemlich viel Einsatz bringen, bin nicht in einer Nische tätig und die Leute warteten absolut nicht darauf, dass es Fräulein i. gibt 😉 Dennoch habe ich es mir geleistet, Aufträge auszuschlagen, die einfach nicht rentabel waren. In der Regel bin ich damit gut gefahren.

      Viele Grüße
      Isabelle

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