Fragen Selbstständigkeit, selbstständig machen

Ich sage Social Media den Kampf an – und du solltest es mir gleichtun!

Lange Zeit dachte ich, es wäre nur eine Phase. Dann meinte ich, ich werde wohl altbacken. Irgendwann stellte ich eine Liste meiner aktuellen Zeitfresser und unnützen Tätigkeiten auf. Und dann entschied ich, dass ich nicht nur etwas ändern will, sondern auch muss – für mich und mein Business.

Wenn ich genauer darüber nachdenke, dann wurmt es schon lange in mir und ich habe nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um endlich einen driftigen Grund zu haben, etwas zu ändern.

Was einst als wahnsinnig coole Business- sowie Marketing-Erweiterung und Bekanntheits-Booster begonnen hatte, wurde irgendwann einfach nur noch anstrengend. Meine Aufgabenliste war gefühlt nur noch damit gefüllt, dass ich meine Social-Media-Kanäle befüllen muss. Hier noch ein Facebook-Post, hier noch die Gruppe betreuen, Twitter brav bespielen, Pinterest aufbauen und ups, auf Instagram sollte ich auch mal wieder etwas posten – und lass uns nicht von meinem verwaisten Xing-Auftritt reden oder von meinen Newslettern. (Und ja, unter den Erbsenzählern, die vielleicht diesen Artikel lesen: Ich weiß, dass das nicht alles unter den Begriff “Social Media” zählt. Ich fasse es der Einfachheit halber hier in diesem Artikel zusammen, sonst wird man beim Lesen bekloppt).

Auch die wunderbare Möglichkeit, Posts vorauszuplanen und damit in der Theorie mehrere Wochen vorarbeiten zu können, hat dieses Gefühl in mir irgendwie nicht verbessert. Ich hatte zwar etwas mehr Luft, aber dennoch den Eindruck, immer online sein zu müssen – was einige Monate echt hart war.

Irgendwann habe ich mich einfach nur noch gefragt: Ist das, was ich mit Social-Media tue wirklich für mein Business notwendig – oder denke ich es nur, weil es irgendwie dazugehört?

Das ist nämlich ein gewaltiger Unterschied. Manchmal denken wir einfach, dass Dinge wichtig sind, machen sie und merken später, dass es doch nicht so war. Oder wir kümmern uns nicht sofort darum und stellen dann fest, dass sie überhaupt nicht wichtig sind. Geht mir zumindest so. Am schlimmsten finde ich es, wenn ich etwas mit Hängen und Würgen versuche durchzuziehen, um irgendwann ganz rational nachdenkend festzustellen, dass das Zeitverschwendung war und Zeit und Nutzen in keinerlei Verhältnis zueinander stehen.

Immer wieder gibt es bei uns Selbstständigen Aufgaben, bei denen uns von außen – zum Beispiel von Kunden oder der breiten Masse – gesagt wird, dass es unheimlich wichtig ist, sie zu erledigen. So auch, dass man auf zig Plattformen vertreten sein soll, die neue Social-Media-Plattform die Beste überhaupt ist, um einen wunderbaren Marketingmix zu generieren und überall mitmischen zu können.

Genau das wird von allen Seiten mit Social Media provoziert. Wenn man keinen Account auf XY hat, ist man nicht up-to-date und verpasst quasi DEN Druchbruch für’s eigene Business. Also testet man rum, probiert aus, pflegt einen weiteren Account, um dann auch nach langem Durchhaltevermögen eventuell festzustellen, dass es das nicht bringt.

Vor einigen Monaten habe ich dir von meinem extremen Motivationstief erzählt. Als ich grübelnd in unserem Garten saß, habe ich mir unter anderem diese Frage gestellt: “Ist all das wirklich für mein Business notwendig, oder denke ich das nur?”. Um sie mir zu beantworten, stieg ich seit sehr langer Zeit mal wieder tiefer in die Materie ab und zerpflückte meine Social-Media-Kanäle, meinen Online-Auftritt und meine komplette Strategie bis ins kleinste Detail. Und ich kann dir nur empfehlen, es mir nachzumachen. Aber sei gewarnt, an der ein oder anderen Stelle könnte es wirklich weh tun…

Wie du herausfindest, was (für dich) wirklich wichtig ist

Am Anfang stand natürlich erstmal eine Bestandsaufnahme, sprich, welche Kanäle bespiele ich mit Fräulein i. und Frau Chefin und wo bin ich vertreten. Und obwohl ich bereits schonmal genau solch eine Bestandsaufnahme gemacht habe, war ich dennoch ein bisschen überrascht, in welche Richtung sich das von damals bis heute entwickelt hat.

Nachdem ich wusste, für welchen Auftritt ich welche Accounts pflege, habe ich mir die nächste, wirklich wichtige Frage gestellt: Was ist mir persönlich wichtig? Und was macht mir Spaß?

Social Media AuftrittHerausgekommen ist eine ganz klare Zielsetzung: Ich möchte dir als Leserin nahe stehen, nahbar sein, nicht unbedingt als “Idol” umschwärmt werden, aber als Ansprechpartnerin zur Seite stehen. Ich möchte für dich direkt erreichbar sein und dir in meinem Onlineauftritt einen Eindruck von mir als Mensch geben. Das kann durchaus mal etwas niedergeschlagen sein, aber auch voller Motivation und Ideenreichtum. So vielfältig, wie ich selbst bin – und mein Business. Ich möchte dir schlichtweg das Gefühl geben, dass du mich kennst und zwar so, wie ich wirklich bin. Mit all meinen Macken.

Als nächstes stellte ich mir daher die Frage, mit welchen Social-Media-Accounts ich diese Ziele bereits umsetze und mit welchen nicht. Und da fing es an, wirklich weh zu tun. Nicht, weil ich mich schwer von Dingen trennen kann, sondern weil ich weiß, wie viel Zeit und Arbeit ich reingesteckt habe und wofür ich sie stattdessen hätte verwenden können. Und ja, manches fiel mir echt nicht leicht, auch deshalb, weil ich dort bereits viele Follower generiert habe.

Den vierten und letzten Schritt, den ich in Angriff nahm, war die pure Betrachtung von Zahlen und Fakten. Woher kommen meine Leserinnen? Welcher Kanal bringt mir wirklich Traffic? Bei dieser sehr rationalen Betrachtung merkte ich, dass meine Ziele, mein eigenes Empfinden und die Zahlen in einigen Punkten extrem gut passten – und bei anderen eher weniger (oder besser gesagt, überhaupt nicht).

Die einzelnen Schritte nochmals zusammengefasst:

1. Schritt: Bestandsaufnahme – welche Accounts hast du?

2. Schritt: Was ist dir persönlich wichtig? Was macht dir Spaß? Was möchtest du mit deinem Onlineauftritt erreichen? Und auch: Wie möchtest du wirken?

3. Schritt: Mit welchen Kanälen erreichst du tatsächlich deine Ziele bzw. kannst du deine Ziele erreichen?

4. Woher kommen deine Leser/Kunden/Anfragen/Interessenten? Was bringt dir Traffic? Reine Zahlen und Fakten.

Die ersten entscheidenden Schritte

Nach dieser Analyse ging es ans Eingemachte. Die eigentliche Tat, die den großen Umschwung bringen sollte. Der erste Befreiungsschlag – denn genau so fühlte es sich an – war, dass ich meine Facebook-Seite von Fräulein i. dicht gemacht habe. Und das, ohne mit der Wimper zu zucken.

Fräulein i. gibt es nun tatsächlich auf KEINER Social-Media-Plattform mehr und ich habe dennoch mehr Angebote, als ich Aufträge annehmen kann (zum Glück!). Sprich, je nachdem, welches Business du hast, kann es durchaus sein, dass dir der ganze Social-Media-Wahnsinn null bringt und nur zusätzliche Arbeit bedeutet. In meinem Fall zählt mein Netzwerk und mein Können, das ich mir aufgebaut habe, um Aufträge zu generieren.

Kommen wir direkt zum nächsten Account: Xing. Die professionelle Businessplattform, mit der ich nie so richtig warm wurde. Diese habe ich direkt nach der Facebookseite gelöscht. Unprofessionell? Vielleicht für den Ein oder Anderen. Allerdings hat mir Xing weder einen einzigen Kunden gebracht, noch habe ich dadurch nennenswerte Blogaufrufe generiert. Mal ganz davon abgesehen, dass ich meinen Auftritt dort aus Unlust nie richtig gepflegt habe. Die Plattform passt einfach nicht zu mir.

Und jetzt kommen wir zu den Dingen, die weh taten (und noch tun werden) und direkt Frau Chefin betreffen – die genannten Punkte waren erstmal zum Warmmachen…

Was ich geändert habe und was sich in Zukunft bei Frau Chefin ändern wird

Ein Account, mit dem ich auch nie so richtig warm wurde – und bei dem ein Neuanfang für mich auch nicht den Aha-Effekt brachte – ist Instagram. Irgendwie liegt mir das mit den Bildern nicht. Nicht, dass ich unfähig bin, solche zu erstellen, aber ich möchte nunmal weder mein Essen, noch private Familienfotos teilen (und da gibt es ganz tolle Bilder).

Tja, stellt sich mir immer wieder die Frage: Was soll ich denn posten? Zitate? Artikel? Und ab und an mal ein Bildchen von mir beim Arbeiten? Ehrlich gesagt, bringt es das für mich nicht und scheinbar auch nicht für dich, denn Aufrufe auf dem Blog generiere ich damit unheimlich wenige (was ja mein Ziel ist), im Vergleich zum zeitlichen Aufwand. Ich sehe oft richtig tolle Business-Accounts, die mit Hingabe gepflegt werden, aber es ist nicht meine Welt. Und deshalb habe ich am 01. März auch meinen Instagram-Account deaktiviert. (Hat übrigens bis jetzt scheinbar nur eine Person gemerkt). So, jetzt ist es raus. Bilder kann ich nämlich auch bei Facebook prima posten, wo wir direkt beim nächten wunden Punkt landen…

Facebook. Ich gebe zu, dass es bei mir in Sachen Facebook-Fanpage schon seit einiger Zeit sehr im Magen grummelt, weshalb ich die Bespielung der Fanseite auch seit einiger Zeit sehr einschränke. Eine auf nahezu Null degradierte Reichweite, ein Auswählen, was für dich interessant ist und was nicht, ein Teilen-Button, den es nicht mehr geben soll, irgendwie geht da immer mehr der Sinn für mich verloren. In Zukunft werde ich dort nur noch meine Artikel teilen und hin und wieder Werbung für meine Angebote machen.

Genauso werde ich es übrigens auch mit meinem Twitter-Account halten. Ich habe schlichtweg nicht die zeitlichen Ressourcen in dem Maße dort zu posten, dass ich einigermaßen up-to-date bin. Ganz davon trennen kann ich mich allerdings noch nicht.

Was mir hingegen sehr am Herzen liegt, ist die Frau-Chefin-Facebookgruppe. Diese möchte ich auf jeden Fall weiterhin pflegen und auch ausbauen, weil ich sie für dich und mich sehr wichtig finde. Ich mag es, über ein Thema zu plaudern, dir helfen zu können und auch die Möglichkeit zu geben, von zahlreichen Erfahrungen profitieren zu können.

Bleibt als letzter Punkt noch der Newsletter. Lange Zeit habe ich meine Newsletter nicht die Beachtung geschenkt, die sie verdient haben – und damit dir nicht gezeigt, wie dankbar ich für dein Vertrauen bin, dass du mir deine Emailadresse zur Verfügung stellst, um dir schreiben zu dürfen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, ab sofort aktiver Emails an dich zu schreiben, weil ich es auch deutlich persönlicher finde, als Social Media.

Kommen wir zum letzten Punkt: Was es Neues bei Frau Chefin geben wird

Seit sehr sehr langer Zeit liebäugele ich mit zwei Dingen: Einem eigenen Podcast oder YouTube-Kanal. Ich liebe Hörbücher, Hörspiele und knackige Videos. Mal davon abgesehen, dass das zu meinem Job als Ton- und Videotechnikerin wunderbar passt, ist es auch eine Möglichkeit, mein Ziel von Nahbarkeit und Persönlichkeit zu verfolgen. Und nach langer Grübelei und Abwägen nach Aufwand von Zeit und Nutzen, habe ich mich jetzt dazu entschieden, die Sache in die Tat umzusetzen. Du kannst mich und damit Frau Chefin dann bald hören – entweder als rein Audio oder als Video. Das habe ich für mich noch nicht final entschieden.

Laut einer Umfrage in der Frau-Chefin-Facebookgruppe nutzen sehr viele Podcasts, um sie “nebenbei” anzuhören. Während der Autofahrt, während der Hausarbeit, während des Kochens. Und auch ich höre so Podcasts, oder als Pause zwischendurch, wenn ich ein Auge auf die Löwentochter habe. Dennoch haben für mich Videos große Vorteile, weshalb ich noch am Abwägen bin. Du kannst aber gerne deinen Favoriten als Kommentar hinterlassen 🙂

Und weil das jetzt alles ziemlich viel war, habe ich dir hier mal eine Tabelle zur besseren Übersicht:

Account / Kanal
 Frau Chefin  Fräulein i.
Facebook  wird reduziert (↓)  gelöscht
Twitter  wird reduziert (↓)  —
Instagram  gelöscht (x)  —
Pinterest  wird ausgebaut (↑)  —
Xing  gelöscht (x)  gelöscht
Podcast / YouTube  neu! (↑)  —
Facebook-Gruppe  bleibt wie bisher (-)  —
Newsletter  wird ausgebaut (↑)  —
Summe der Kanäle
 3 aktiv +3 passiv = 6  0

Wie es nun weitergeht

Mich und damit Frau Chefin wird es weiterhin geben – und auch auf ziemlich vielen Kanälen, wie ich finde. Intensiv werde ich ab sofort den Blog, Podcast/YouTube und Pinterest betreuen. Der Facebook-Gruppe und dem Newsletter werde ich neuen Schwung verleihen. Kann sein, dass Marketingexpertinnen jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber für mich ist all das so wahnsinnig stimmig, dass es mich unheimlich erleichtert. Und das ist, was für mich zählt.

Social Media AuftrittFakt ist auch, dass ich nicht nur den Eindruck habe, dass jede Expertin eine andere Ansicht hat, sondern dass es auch echt schwierig ist, meinen eigenen Weg im Marketing zu gehen, wenn mir vorgeschwärmt wird, wie toll eine Plattform ist, wenn ich sie selbst eigentlich total doof finde. Vor allem, wenn man indirekt von der Sache leben muss und dann kaum noch Zeit für’s eigentliche Business hat.

Aaaalso: Solltest du jetzt Panik haben, dass du bald nix mehr von Frau Chefin mitbekommst, dann kann ich dir nur wärmstens empfehlen, Teil meiner Backstage Crew zu werden, der Facebook-Gruppe (die wirklich echt absolut vorbildlich im Benehmen ist) beizutreten und natürlich hier auf dem Blog öfter vorbei zu schauen.

Lass dir zum Abschluss gesagt sein: Es bringt nichts, wenn du einen Account mit Hängen und Würgen durchziehst. Höre lieber auf dein Bauchgefühl, denn es gibt immer Alternativen, die mindestens genauso gut funktionieren. Und vielleicht sogar besser, weil du sie mit Herzblut und voller Motivation umsetzt und pflegst.

Auf welchen Plattformen bist du vertreten? Und sind darunter auch welche, die du jetzt löschen wirst?

About the author
Hallo, ich bin Isabelle! Ich helfe selbstständigen Frauen, mit ihren Audios und Videos einen starken Onlineauftritt hinzulegen. Seit Oktober 2014 bin ich als Vollzeit-Selbstständige und seit mehr als neun Jahren als Audio- und Videotechnikerin unterwegs. Januar 2016 gründete ich meinen Business-Blog "Frau Chefin". Dort findest du über 150 Artikel zu den Themen Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstorganisation sowie Audio- und Videotechnik.

13 Kommentare

  1. Liebe Isabelle, als Marketing-Expertin schlage ich ganz und gar nicht die Hände über dem Kopf zusammen. Ich sage: das ist eine Strategie, die deinem Fokus folgt. Ich sehe es ähnlich und werde mich auch weiter fokussieren. Ich habe fast den gleichen Plan: Instagram lasse ich privat, Xing nur Basics gepflegt, FB-Gruppe stärken, Pinterest erhöhen, Podcast/Viideo aufbauen (weil ich Bock darauf habe), Newsletter bzw. eher Messenger aufbauen.

    1. Liebe Beatrix,

      danke für die Bestätigung! Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin 🙂
      Und auch du hast, wie ich finde, noch sehr viele Auftritte, die du pflegen musst. Und ja, wenn man Bock auf was hat, warum sollte man es dann nicht machen?

      Messenger finde ich auch eine schöne Sache, allerdings ist das dann wieder mit Facebook verknüpft, was mir persönlich widerstrebt. Mal davon abgesehen, dass ich bis jetzt noch nicht dahinter gestiegen bin, wie man das genau einrichten muss 😀 Aber das ist ein anderes Thema.

      Danke für deinen Kommentar!
      Isabelle

  2. Das ist mutig in der heutigen Zeit!! Du hast recht, man muss aber ne Weile lang gucken, welche Plattform sich lohnen kann… und welche nicht. Und was einem liegt. Auf allen Kanälen präsent zu sein ist nicht schaffbar und schnell sieht es “erfolglos” aus, wenn auf einem Account nix passiert.
    Ist aber echt ein bisschen wie Detox, sich von den Accounts zu befreien, stimmt.

    1. Detox passt ziemlich gut 😀 Und danach fällt ein Felsbrocken von den Schultern, was ich mir vorher nicht mal annähernd so vorgestellt habe. Es ist verrückt, was das Löschen eines Accounts im Kopf alles anstellt – und bedenklich, dass wir heutzutage schon so weit sind…

  3. Liebe Isabelle,
    nachdem ich viele Jahre über Xing Kontakte aufgebaut habe und wenig Aufträge als damals noch mobile Büromassage in Berlin darüber generierte bin ich dabei die mir noch wichtige Kontakte mit dem warmen Du auf FB zu knüpfen und dann werde ich mich von XING auch komplett verabschieden. Diese Plattform ist mir zu verstaubt und mit der Basis Funktion kann man zu wenig machen. Danke für deinen Aufruf, er bestärkt mich in meinem Handeln. H e r z lichst Kerstin

  4. Liebe Isabelle,
    vielen Dank für deinen Artikel. Du beschreibst genau das, was ich schon lange denke. Damit bist du so nahbar, wie du es möchtest. Mir ist, als würde ich dich ganz gut kennen, und das obwohl wir uns noch niemals persönlich gesehen haben. Mach weiter so.

    1. Danke, Edith! Das ist sowas von lieb von dir! Und tut echt gut 🙂

      Und ich gebe dir recht: Durch das Portrait habe ich das Gefühl, dich ganz gut zu kennen sowie über den FB-Kontakt.

      Viele liebe Grüße
      Isabelle

  5. Eigentlich könnte man als Blogger Facebook links liegen lassen. Denn eigentlich bringt das hundertfache Posten seiner Blogartikel kaum mehr Traffic. Zumindest ist das bei mir so. Andere Blogger mit anderen Themen haben da wahrscheinlich andere Erfahrungen. Genauso verhält es sich mit Instagram und ein bisschen auch mit Twitter.
    Bei Linkedin und Xing bin ich eigentlich nur noch, weil mir jemand mal gesagt hat, dass das so sein müsste. Und eigentlich frisst das bei mir kein Brot.
    Ich habe beschlossen, mich vermehrt um Pinterest zu kümmern. Auf Facebook poste ich weiterhin meine Artikel, weil ich ohne das nicht kann. Und Insta ist zu meinem reinen Privatvergnügen emporgestiegen. Und so hat es schließlich auch mal angefangen.
    LG
    Sabienes

    1. Hallo Sabienes,

      dann geht es dir mit Facebook wie mir. Ich habe zwar Traffic darüber, aber deutlich weniger als früher. Klar gibt es immer wieder Ausreißer, die auf einer Plattform besonders erfolgreich sind und das dann auch toll vermarkten. Was mir im Augenblick wirklich Traffic bringt, ist Pinterest. Twitter und Facebook fressen in meinem Fall kein Brot. Was ich allerdings durch das Löschen einiger Kanäle feststellen könnte, war, dass eine unheimliche Last von meinen Schultern fiel. Auch wenn ich dort nicht besonders aktiv war, war das scheinbare “Müssen” mehr in meinem Kopf verankert, als ich selbst dachte. Es war eine wahre Erleichterung. Und daran arbeite ich in Zukunft weiter 🙂

      Viele liebe Grüße
      Isabelle

  6. Sehr guter Artikel, denn zurzeit frage ich mich auch brauche ich was Online Marketing Experten empfehlen. Den oft wird gesagt man sollte überall Präsent sein.
    Bei Instagram eine Community aufzubauen war für mich schwierig.
    Daher werde ich mich bald davon trennen. Die Idee mit dem Podcast finde ich gut, dass hat auch bei mir besser funktioniert als nur auf Social Media zu setzten.

    VG Cordula

  7. Liebe Isabelle,

    super guter Artikel! Ich habe mich gleich damit identifizieren können. Nach einer 3-jährigen Digital-Detox-Kur, in der ich weder ein Smartphone noch irgendein Social-Media-Profil hatte, bin ich aber nun seit Anfang 2019 wieder online 🙂 Doch ich muss sagen, die Pause hat mir sehr gut getan. Ich habe vor allem gelernt, das Ganze mit Abstand zu betrachten – und was für mich am Wichtigsten war: es als Marketing für meinen Beruf zu sehen. Einmal am Tag checke ich meine Accounts und den Rest der Zeit bin ich offline. Das funktioniert für mich gerade super und macht mir so auch wieder Spaß. Ich bin gespannt, wie deine Erfahrungen sein werden und kann nur sagen: weniger Social Media lohnt sich! 😉

    1. Hallo Jana,

      3 Jahre Digital-Detox??? Respekt! Eine Frage: Wie überlebt man da? 😉

      Komplette Entsagung funktioniert bei mir nicht, allerdings nutze ich sämtliche Social-Media-Kanäle tatsächlich nur noch für mein Business. Privat will ich damit nichts mehr zu tun haben. Okok, bis auf die Ausnahme, dass ich ab und zu mal bei Pinterest tolle Rezepte und Bastelanleitungen suche 😀

      Was allerdings sehr gut funktioniert, ist, nicht ständig online zu sein. Ich schaue einmal morgens nach dem Frühstück und dann am Nachmittag nochmal. Die restliche Zeit gehört anderen Dingen, die mich nicht vom Arbeiten abhalten.

      Tatsache ist aber, dass ich meine gelöschten Kanale bis jetzt noch keine einzige Sekunde vermisst habe, sondern es nach wie vor als absolute Entlastung empfinde.

      Viele liebe Grüße
      Isabelle

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