Weihnachtskarten an Kunden verschicken

Warum du Weihnachtskarten an Kunden verschicken solltest

Mit unschlagbaren Tipps für deine Weihnachtskartengestaltung

Es ist November, genauer gesagt der erste Advent. Es beginnt die Vorweihnachtszeit und damit die alljährliche und verdammt große Frage: Soll ich dieses Jahr Weihnachtskarten an Kunden verschicken?

Während Supermarktkunden das frühzeitige Erscheinen von Lebkuchen und Schokoweihnachtsmännern beklagen, habe ich als Selbstständige ein ganz anderes Problem. Nicht nur, dass vor Weihnachten eine Menge Arbeit anfällt, die ich ganz ungern ins neue Jahr transportieren will, ich bin auch mit dem Kauf von Geschenken seit Wochen im Rückstand. Und das bereits am ersten Advent.

Und jetzt auch noch zwischen all dem Feiertrubel Weihnachtskarten an Kunden schreiben? Wann soll ich das denn noch machen? Vielleicht zwischen Wäschewaschen, zum Job fahren und dem stetig anwachsendem Chaos auf dem Schreibtisch? Wenn du dich das auch fragst, dann Willkommen im Club. Gerade vor Weihnachten, bzw. eigentlich schon ab Anfang November, habe ich immer das Gefühl, dass ein Tag keine 24 Stunden mehr hat, sondern nur noch fünf. Die Adventstage kommen Schlag auf Schlag und überall bricht die vorweihnachtliche Panik aus. Und mit jedem Tag drängt sich immer mehr die Frage auf: Soll ich dieses Jahr Weihnachtskarten an Kunden verschicken?

Meine Antwort auf die Frage ist ein eindeutiges
JA!

Jedes Jahr werden 50 bis 80 Millionen Firmenweihnachtskarten verschickt, warum sollen darunter nicht auch ein paar von Fräulein i. und von dir sein? Wie in so vielen Fällen hat auch in diesem Fall die Erfahrung gezeigt, dass es sich lohnt, nicht einfach wild drauf loszulegen, sondern sich im Vorfeld einige Gedanken dazu zu machen. Ein schöner Text ist im Normalfall selten in fünf Minuten geschrieben.

Deshalb gibt’s diesen Artikel auch bereits am 1. Advent, so dass nicht sofort der totale Zeitdruck bei dir ausbricht. Und damit du dir jetzt nicht den Kopf zerbrichst und das Rad nochmal neu erfindest, habe ich dir hier

meine Top-Tipps zur Weihnachtskarten-Gestaltung:

  • Überlege dir genau, wer eine Karte bekommen soll
    Wenn dein Business gut läuft, dann hast du wahrscheinlich auch zahlreiche Partner, Kunden, Auftraggeber. Doch müssen alle eine Karte bekommen? Das soll jetzt nicht geizig klingen und ist auch nicht so gemeint.

    Aber, wenn du z.B. mit Freelancern irgendwann mal einen Job zusammengearbeitet hast und ihr z.B. als Subunternehmer gebucht wurdet, man sich gerade mal mit dem Vornamen kennt und seit dem Job nicht mehr gesehen hat, muss dann eine Karte wirklich sein? Ich habe für mich beschlossen, nein. Ich versende Weihnachtskarten nur an meine engsten/größten Auftraggeber. Für alle anderen, die mit mir in Verbindung stehen, gibt es einen netten Eintrag auf meiner Facebook-Seite.

  • Verwende keine Weihnachtskarten mit fertigen Sprüchen
    Das ist sehr einfallslos und zeigt nicht, dass du dir Mühe gegeben hast, sondern erweckt eher den Eindruck, dass deine Weihnachtskarten-Aktion aus der Not heraus entstanden ist. Um ein eindeutiges Signal zu senden, dass dies nicht der Fall ist, schreibe ich jede Karte von Hand. Außerdem ist jeder Text anders. Ich stimme den Text auf jeden Kunden bzw. Auftraggeber ab, sprich auf die jeweilige Zielgruppe. Wäre auch ganz schön blöd, wenn ich einem Neukunden für seine Treue danke…
  • Verbinde Individualität mit deiner Corporate Identity
    Dazu kann mehr gehören, als nur einen individuellen Text zu schreiben. Ich habe z.B. für jeden Weihnachtskarten-Empfänger eine individuelle Karte gewählt. Natürlich kannst du auch für jeden Empfänger die selbe Karte wählen, aber mir fiel die Auswahl dabei deutlich schwerer, als für jede Person eine passende Karte zu finden.

    Vor allem hast du so die Möglichkeit, ganz auf ein dir bekanntes Detail des Kunden einzugehen und zu signalisieren, dass du dich über den Auftrag hinaus für den Kunden interessierst. Damit dann doch noch ein wenig Corporate Identity von Fräulein i. zu finden ist, habe ich jede Karte in einen grünen Umschlag gesteckt und einen Fräulein i.-Aufkleber auf die Rückseite geklebt. Den Ideen sind da allerdings keine Grenzen gesetzt.

Natürlich verschicke ich Weihnachtskarten nicht einfach so aus Jux und Tollerei. Ich verfolge damit auch Ziele.

Deine Vorteile, wenn du Weihnachtskarten an Kunden verschickst:
  • Du rufst dich bei deinen diesjährigen Auftraggebern wieder ins Gedächtnis.
  • Eine individuelle Weihnachtskarte ist mehr als nur eine nette Geste. Du zeigst persönliche Wertschätzung.
  • Du kannst dich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken – was im Joballtag oft zu kurz kommt.
  • Dein Kunde freut sich und behält dich positiv im Gedächtnis.

Übrigens: Die besten Weihnachtskarten sind die, über die du dich selbst freuen würdest. Deshalb verschicke deine Weihnachtskarten an Kunden nur, wenn du damit wirklich zufrieden bist und dahinter stehen kannst.

Und, wie stehst du zum Thema Weihnachtskarten an Kunden verschicken?

Merken

Merken

Merken

Merken

Frau Chefin
Folge mir:

Frau Chefin

Ich bin Rosenkohlaussortiererin, Teilzeit-Dickkopf und Vollzeit-Freiberuflerin. Sport-Fan, Handy-Vernachlässigerin und Möchtegern-Hausinhaberin. Von süßen Katzenbabys und Wurst halte ich nicht viel, dafür umso mehr von digitalen Medien und Tonpulten.
Frau Chefin
Folge mir:

Ein Gedanke zu “Warum du Weihnachtskarten an Kunden verschicken solltest

  1. Lena Staier schreibt:

    Hallo Isabelle,
    ich bin gerade auf dein Artikel gestoßen und finde es super!
    An Weihnachten ist es wichtig, dem Kunden danke zu sagen und ebenso auf ein erfolgreiches Jahr zurück zu blicken und nach vorne zu schauen. Darüber freut sich jeder Kunde bestimmt. Schön, wenn die Weihnachtskarten noch optisch ansprechend sind. Damit erzielt man auf jeden Fall ein kleines Lächeln beim Kunden.

    Grüße
    Lena

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *