Was willst du eigentlich?

Was willst du eigentlich?

Hast du darüber in der letzten Zeit nachgedacht? In unserem Alltag, in dem wir routieren, funktionieren und Listen abarbeiten, gehen die Gedanken daran oftmals verloren. Dabei ist es unglaublich wichtig zu wissen, was man selbst möchte. Was willst du eigentlich?

Darüber solltest du dir genau jetzt Gedanken machen. Nicht morgen. Und nicht erst in einer Woche.

Warum? Nun, wenn du nicht genau weißt, was dir in deinem Leben wichtig ist, was du wie sehr und warum dir wünschst, in welcher Reihenfolge dir welche Dinge wichtig sind, dann kannst du dich auch nicht wehren und anderen Grenzen setzen. Du hast keine konkreten Ziele und die Sichtbarkeit deiner Grenzen, die geht auch flöten.

Du hast bestimmt auch Ziele, Träume und Lebensentwürfe vor deinen Augen, denen du sehnsüchtig nachblickst. Vielleicht wolltest du dich schon lange selbstständig machen, hast die Idee aber immer wieder verworfen? Vielleicht siehst du deine Berufung im Schreiben von Kinderbüchern, machst aber in deinem Leben etwas ganz anderes?

Wenn du wirklich weißt, was du willst, kannst du nicht nur dein Leben so gestalten, dass du damit glücklich und zufrieden bist, sondern du kommst auch schneller an deine Ziele. Und Ziele sind wichtig im Leben. Und erreichte Ziele machen uns wiederum glücklich. Du siehst den Zusammenhang?

Moment, es gibt da noch ein Problem…

Oftmals entscheidet nicht das Herz, sondern die Vernunft, die Sicherheit, oder auch einfach der Zufall, der uns von einer Lebensetappe zur nächsten bringt. Dafür gibt es auch einen Grund. Diese Denke kommt nämlich nicht einfach so, sondern wird uns anerzogen. Von Klein auf werden wir damit bombadiert, was uns im Leben wichtig sein sollte. Unsere Eltern leben es uns vor und wir werden danach erzogen.

Wenn wir erwachsen sind, hört das leider nicht schlagartig auf, sondern wir orintieren uns weiterhin an den Erwartungen anderer. Und unsere eigenen Wünsche und Prioritäten verschwinden in den Hintergrund.

Jetzt bist du dran: Was willst du eigentlich?

Diese scheinbar einfache Frage beinhaltet nicht nur die Ziele der Selbstständigkeit und überhaupt die Frage, nach dem Wollen. Sie schließt deinen kompletten Lebensentwurf und deine Lebensziele ein. Hol dir was zu schreiben und dann lege los:

„Was ist mir wirklich wichtig?“
„Was macht mich glücklich?“
„Was bin ich und wer will ich werden?“
„Wie würde mein perfekter Tag aussehen?“
„Wie würde mein perfektes Leben aussehen?“
„Was brauche ich, damit es mir gut geht?“

Die Antworten darauf sollten ganz oben auf deiner Prioritäten-Liste stehen! Warum? Weil nur DU diesen Dingen in DEINEM Leben eine wichtige Rolle geben kannst. Jemand anderes kümmert sich nicht darum. Das ist dein Job. Also nimm ihn ernst, denn diese Dinge sind für DICH wichtig.

Und dann gehe in die Details…

Will ich wirklich selbstständig sein?
„Möchte ich lieber Hausfrau und Mutter sein?“
„Möchte ich Kind und Karriere?“
„Ist Teilzeit zu arbeiten doch die bessere Alternative?“
„Kann ich beides schaffen?“
„Möchte ich unabhängiger sein?“
„Möchte ich lieber eine Festanstellung?“
„Ist es mir wichtiger, Karriere zu machen, oder Kinder zu haben?“
„Ist mein Beruf auch meine Berufung?“
„Wie möchte ich mit meinem Freund/Freundin/Ehemann/Ehefrau leben?“
„Wie wichtig ist für mich mein Hobby?“
„Was mache ich eigentlich, was mir keinen Spaß macht?“
„Brauche ich wirklich so viele Klamotten/Taschen/etc.?“
„Wo will ich leben? Am Meer, im Schwarzwald, in welcher Stadt?“
Wie will ich leben? In einer Wohnung, einem Haus?“

Was aber, wenn…

… du weißt, was du willst, aber du überall Hürden in deinem Lebensentwurf siehst, ohne dafür eine Lösung zu finden?

… du Hürden meistern musst, um weiterzukommen, die aber nicht in naher Zukunft zu meistern sind?

… dir die Unterstützung fehlt, die du dringend benötigst?

… deine Ziele daran scheitern, dass du keine Betreuung für deine zweijährige Tochter findest?

… du doch nicht alles so hinbekommst, wie du es dir vorgestellt hast?

Dann wird es Zeit für eine Tasse Tee und Trostschokolade.

Mit dem letzten Schokokrümel holst du dir einen Stift und Papier und machst es dir gemütlich. Schreibe genau auf, was dich an deinem Ziel hindert, was dir im Weg steht, was du machen musst, oder brauchst, um deinem Ziel einen Schritt näher zu kommen und welche Lösungswege es gibt. Du darfst dabei groß denken, das solltest du sogar! Schreibe alle Möglichkeiten und Wege auf. Vielleicht lassen sich einige sogar kombinieren? Welche Schritte sind erforderlich?

Bedenke dabei: Dein Alltag wird immer ein Kompromiss sein zwischen deinen Wünschen und Bedürfnissen und denen anderer – aber gar nicht auf deine eigenen Wünsche einzugehen und deine Prioritäten zu achten, ist eine mieserable Ausgangsposition für jede Art von Kompromiss.

Wichtig ist, dass du dich bei Hürden und Hindernissen nicht entmutigen lässt. Die sind normal im Leben und Rückschläge gehören leider auch dazu. Ziele sind dazu da, sie zu erreichen und daran festzuhalten!

Was willst du? Weißt du es jetzt?

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Ich bin Rosenkohlaussortiererin, Teilzeit-Dickkopf und Vollzeit-Freiberuflerin. Sport-Fan, Handy-Vernachlässigerin und Möchtegern-Hausinhaberin. Von süßen Katzenbabys und Wurst halte ich nicht viel, dafür umso mehr von digitalen Medien und Tonpulten.
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3 Gedanken zu „Was willst du eigentlich?

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