Wir sind schlauer

Männer sind stärker. Wir sind schlauer!

8 Tipps und Tricks, wie du bei Männern mithalten kannst

Als Frau hat man es nicht immer leicht. Schon gar nicht in Berufen, die hauptsächlich von Männern ausgeübt werden. Und das liegt nicht etwa daran, dass wir schlechter ausgebildet sind. Im Gegenteil! Oftmals sind leider körperliche Grenzen schuld daran. Männer sind stärker. Aber: Wir sind schlauer! Mit den folgenden acht Tricks verrate ich dir, wie ich es schaffe, bei Männern mitzuhalten.

Hin und wieder kommt es vor: Ich habe einen Job angenommen, der sich als Großkampftag entpuppt. In meinem Fall ist dabei die Rede von einem zwölf-bis-sechzehn-Stunden-Tag, mächtig viel Geschleppe von mächtig viel schweren Geräten, die durch die Veranstaltungssäle gewuchtet werden. Man ist den ganzen Tag auf den Beinen, die dann entsprechend weh tun. Das Essen wird irgendwann zwischendurch in den Mund geschoben und der Abbau ist zu aller Freude morgens um vier Uhr beendet.

Gerade an solchen Tagen habe ich immer wieder das Gefühl, dass Frauen einfach nicht gemacht sind für solche Strapazen. Also rein körperlich. Anatomisch. Evolutionstechnisch. Du weißt, was ich meine. Um jedoch nicht ganz so blöd dazustehen und womöglich noch einen “Mädchenbonus” zu bekommen, habe ich mir im Laufe der Zeit Tricks angeeignet, um den biologisch vorgegebenen Tatsachen die Stirn zu bieten und bei Männern mithalten zu können.

  1. Mehrmals laufen. Männer neigen dazu, gerne alles auf einmal zu tragen. Da ich zum Glück nicht lauffaul bin, gehe ich einfach mehrmals. Wenn man schnell genug ist, fällt das auch nicht auf.
  2. Sport machen. Mit einem starken Rücken und trainierten Armen, lässt sich vieles viel einfacher wegstecken – und auch (er)tragen. Und auch Punkt 1 ist dadurch deutlich einfacher zu bewältigen.
  3. Selbstbewusst sein. Man muss ja nicht sofort zugeben, dass man etwas nicht weiß, oder nicht kann, oder Dinge zu schwer sind. Wer Selbstbewusstsein ausstrahlt, wird auch als kompetent eingestuft.
  4. Hilfbereit sein. Männer geben gerne Zuständigkeiten mit “dafür bin ich nicht zuständig” ab und lassen so manchen damit im Regen stehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viel besser ankommt, wenn man sagt, “Ich informiere mich und gebe Ihnen Bescheid”. Vorteil daran: Man hat auch selbst direkt die Antwort auf die Frage und kann beim zweiten Mal nochmals punkten.
  5. Gut aussehen. Ich gebe zu, das ist relativ. Männer definieren sich in der Regel weniger durch ihr Aussehen, sondern vielmehr über Macht. Kompetenz und gutes Aussehen werden bei Frauen hingegen gleichgesetzt. Also, setze dich ins richtige Licht!
  6. Lächeln. Glaube mir, das kann Wunder wirken. Gute Laune steckt an. Ich habe schon mehrfach erlebt, dass das nicht nur beim Kunden gut ankommt, sondern auch bei den Kollegen. Sie erinnern sich an dich, freuen sich, dich wieder zu sehen, du schenkst ihnen ein Lächeln und kleine Schwächen fallen kaum noch ins Gewicht.
  7. Loben. Jeder hört gerne ein Lob. Warum nicht auch mal einen Kollegen für einen guten Job loben? Zeige Anerkennung für eine gute Leistung. Das bleibt demjenigen viel mehr im Gedächtnis, als wenn du auf Machtspielchen setzt.
  8. Behalte den Überblick. Nicht nur gut aussehen, sondern auch wissen, wo es lang geht. Wissen ist Macht, also schaue, dass du dich im Vorfeld gut informierst.

Und wenn es dann doch Dinge gibt, die zu schwer sind, oder man nicht kann, darf man ruhig um Hilfe bitten. Es ist keine Schande und auch kein Weltuntergang! In vielen Fällen erweisen sich die werten Herren als äußerst hilfsbereit und genießen den Augenblick, an dem sie uns die Hand reichen können. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben! Erstmal selbst ausprobieren und dann nach Hilfe fragen.

Männer sind vielleicht stärker. Aber wir sind schlauer.
Suche deine Stärken und nutze sie.
Finde deine Schwächen und sei clever!
Frau Chefin
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Frau Chefin

Ich bin Rosenkohlaussortiererin, Teilzeit-Dickkopf und Vollzeit-Freiberuflerin. Sport-Fan, Handy-Vernachlässigerin und Möchtegern-Hausinhaberin. Von süßen Katzenbabys und Wurst halte ich nicht viel, dafür umso mehr von digitalen Medien und Tonpulten.
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