Wie gut ist deine Geschäftsidee?

Wie gut ist deine Geschäftsidee wirklich?

Finde es mit diesen Fragen heraus!

Wenn du den festen Wunsch hast, dich selbstständig zu machen oder zu sein, bist du – oder solltest du  – absolut überzeugt von deiner eigenen Geschäftsidee sein. Doch: Hat sie Zukunft? Kannst du auch andere davon so begeistern, wie du selbst begeistert bist? Wie gut ist deine Geschäftsidee wirklich? Finde es mit diesen Fragen heraus!

1. Bietest du etwas Neues?

Hast du vielleicht einen ungewöhnlichen Mix an Dienstleistungen, der sinnvoll ist? Bietest du etwas, das Zeit spart? Löst du mit deinem Angebot ein Problem? Wird das, was du anbietest auch wirklich gebraucht? Besetzt du eine Marktnische?

Ich möchte damit nicht sagen, dass du etwas Einzigartiges erschaffen musst. Als Beispiel: Du möchtest gerne den dritten Frisörladen in deinem Wohnort eröffnen. Was dich zum Beispiel abheben könnte, ist eine moderne Ausstattung, spezielle Angebote für eine bestimmte Zielgruppe, etc.

2. Wer ist deine Zielgruppe?

Bevor du loslegst, solltest du dir Gedanken darüber machen, wer deine Zielgruppe ist. Richtet sich dein Angebot mehr an Jugendliche? Familien? Senioren? Nur, wenn du deine Zielgruppe kennst, kannst du auch dein Angebot, deine Werbung, deine komplette Marketingstruktur gezielt ausrichten.

3. Kann deine Geschäftsidee wachsen?

Kann deine Geschäftsidee nach und nach in weitere Märkte vordringen? Kannst du deine jetzige Idee weiterentwickelt und verbessern? Kannst du deinen Service erweitern? Kannst du ganz neue Bereiche damit erschließen, neue Zielgruppen begeistern und weiter wachsen?

Zu diesen Fragen solltest du Antworten finden. Ist das nämlich nicht der Fall, muss dir klar sein, dass dein Business nur in der aktuellen Form existieren kann. Und dann solltest du dir ganz genau überlegen, ob es dir deine Zeit und die Mühe wert ist, diese Idee weiter zu verfolgen.

4. Könnte jede das machen, was du machst?

Was macht dich einzigartig? Was hast du, was andere nicht haben? Vielleicht ist es deine berufliche Erfahrung? Die Möglichkeit, zwei verschiedene Ausbildungen miteinander zu verknüpfen? Was macht dich und deine Geschäftsidee besonders?

Stell dir für einen kurzen Moment vor, dass es deine Idee bisher noch nicht gibt. Du präsentierst deine Beta-Version stolz der Welt. Wie leicht wäre es, deine Geschäftsidee zu reproduzieren? Und womöglich zu verbessern? Umso einzigartiger deine Idee ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht so schnell Nachahmer gibt.

5. Hat deine Geschäftsidee eine Zukunft?

Ok, diese Frage scheint zunächst blöd. Wenn du dich selbstständig machen willst, dann planst du natürlich, dass du damit auch länger als ein Jahr erfolgreich sein wirst. Trotzdem solltest du dir Gedanken darüber machen, ob deine Geschäftsidee dauerhaft funktioniert. Worauf ich hinaus will, ist folgendes: Was ist der Ursprung deiner Idee? Ist es ein aktueller Trend? Wenn ja, wäre ich vorsichtig. Trends gehen schnell vorüber. Ich lege dir daher ans Herz, darüber nachzudenken, ob das der richtige Weg ist.


Du kannst nicht alle Fragen überzeugend beantworten? Keine Sorge. Mir ging es am Anfang genauso. Auch ich wusste nicht, in welche Richtung sich mein Business entwickelt, ob es sich entwickelt, oder wo ich womöglich in drei Jahren stehen werde. Genauso wenig wusste ich, ob meine Planungen aufgehen werden, ob ich mich verschätzt hatte, oder ich doch nicht die Nische besetze, wie ich zu Beginn dachte.

Wenn du jetzt denkst: “Mist, ich finde meine Idee einfach super, aber es gibt in meiner Stadt schon drei andere, die auch diese Dienstleistung anbieten”, dann keine Panik. Du musst nicht das Ei des Kolumbus entdecken und deine Geschäftsidee muss nicht zwangsweise eine komplette Revolution darstellen. Denn…

…Es gibt noch einen anderen Weg: Inspiration und Evolution

Zugegeben, ich bin auch nicht der Typ, der riesige Sprünge macht. Ich habe mein Business Schritt für Schritt aufgebaut – und soweit es ging voraus geplant. Was ich bewusst von Anfang an getan habe, war, nicht nach dem Ei des Kolumbus zu suchen.

Ich habe mir unzählige Internetseiten von Dienstleistern angesehen, die ungefähr das Selbe machen, wie ich. Ich habe mich inspirieren lassen, habe gesehen, was für mich nicht in Frage kommt und herausgefunden, was ich besser und anders machen will. Ideen, die mir gut gefallen haben, habe ich übernommen, für mich und meine Zielgruppe angepasst und weiterentwickelt.

Ich habe somit meine eigene Geschäftsidee aus bereits erprobten Geschäftsideen entwickelt und konnte damit einigermaßen risikoarm an den Start gehen. Was ich bei meinen unzähligen Forschungsstunden im Internet schnell gemerkt habe, ist, dass es nichts gibt Perfektes gibt. Denn:

Ich finde es übrigens auch nicht verwerflich, als Ausgangspunkt eine bestehende Idee zu übernehmen. Du kannst schließlich daraus etwas Eigenes machen. Und das solltest du auch! Lasse deine eigenen Erfahrungen einfließen, bügele (aus deiner Sicht) Mängel aus, bringe Verbesserungen ein.

Abgesehen davon wirst du schnell merken, dass sich bei der Umsetzung deiner Geschäftsidee automatisch Anpassungen ergeben. So entsteht nach und nach von ganz alleine etwas für dich Individuelles. Idealerweise hast du am Ende etwas wirklich Einzigartiges aus deiner Geschäftsidee gemacht.

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Frau Chefin

Ich bin Rosenkohlaussortiererin, Teilzeit-Dickkopf und Vollzeit-Freiberuflerin. Sport-Fan, Handy-Vernachlässigerin und Möchtegern-Hausinhaberin. Von süßen Katzenbabys und Wurst halte ich nicht viel, dafür umso mehr von digitalen Medien und Tonpulten.
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